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Tag: |
Faschingsamstag, 24. Februar 2001 |
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Beginn: |
20 Uhr |
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Ort: |
Putzinger-Saal, St. Marienkirchen |
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Musik: |
Original Kösslbachtaler |
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Eintritt: |
Vorverkauf 70 Schilling, Abendkasse 80 Schilling |
„Der Ball war wieder ein Erfolg, es wurden 146 Masken gezählt“, schreibt die Chronistin. Die größte Gruppe – „Halloween“ – umfasste 24 Mitglieder; insgesamt ein buntes Treiben, bei dem auch die Prominenz nicht fehlte. Zu sehen waren unter anderem Piraten, Indianer und Hexen und eine Gruppe als Dalmatiner.
Die Vorbereitung
„Im Luftballon-Aufblasen und -Aufhängen sind die Sänger wahre Meister!“ Nach getaner Arbeit zahlte Ernst Reinthaler für seinen Geburtstag ziemlich viel Wein – es gebe Gerüchte von Spätheimkehrern nach drei Uhr früh.
Die Mitternachtseinlagen
Für „Wenn die Glocken hell erklingen“ war eine eigene Probe mit den „Glöcklern“ und dem Gesangssolisten Karl D. E. nötig – die anfänglichen Probleme mit Bratpfannen und Schöpflöffeln legten sich bald. Es blieb aber die Befürchtung, eine Sängerfrau könnte „Aufhören!“ schreien, falls ein Schöpflöffel falsch anschlägt.
Die „Glocken“ erklangen zu dem vorgetragenen Lied dann sogar in verschiedenen Tonhöhen und Lautstärken. „Es gab einen wahren Beifallssturm! Die Glöckler mussten ihre Darbietung wiederholen.“
Ein Sänger trat als „Hansi Altausseer“ aus Hintersee auf – „der Bart wurde ohne Wissen seiner Frau entfernt“ –, und für sein Liebeslied bekam er den verdienten Beifall. Hans Schachinger und Michaela Wimmeder hatten als EU-Bauer und Bäuerin sehr viel Text zu lernen.
Der Sprecher und sehr einfallsreiche Regisseur habe eben immer den richtigen „Riecher“ für publikumswirksame Mitternachtseinlagen, schreibt die Chronistin.