Eine Wand mit den Jahreszahlen von 1947 bis 2026 und dem Schriftzug „Chronik“

1980 – 1989

Die Höhepunkte dieser Jahre im Überblick.

Chronik Untermenü -->

Highlights

1982: Archivar-Stellvertreter Johann Feköhrer

1985: Archivar Ludwig Lehner

1988: Obmann Josef Zarbl

 

Die handgeschriebene Vereinschronik dieses Jahrzehnts ist vollständig erhalten, gelesen und aufbereitet:

  • Chronik 1980 – der Abschied vom Gründungsmitglied Pfarrer Josef Vösenhuber und die Ernennung des Chorleiters zum Konsulenten der Landesregierung
  • Chronik 1981 – das Gausingen des Inngaues im eigenen Ort und der erste Auftritt der Chorgemeinschaft St. Marienkirchen
  • Chronik 1982 – achthundert Jahre Pfarre St. Marienkirchen, der Abschied von Ferdinand Hasibeder und der Sängerausflug in die Südsteiermark
  • Chronik 1983 – achtundzwanzig Sänger und dreiundsechzig Zusammenkünfte, die Trauung des Vereinskassiers und der achtzigste Geburtstag der Sängermutter
  • Chronik 1984 – die Gedenkstunde zum zwanzigsten Todestag Richard Billingers, die Sängerfahrt nach Südtirol und eine neue Tracht
  • Chronik 1985 – der Chorleiter wird Ehrenbürger, das Großkonzert des Inngaues zum Jahr der Musik in Ried und die Fahrt nach Kärnten
  • Chronik 1986 – das Bundeschorfest in Gmunden, die Katschtaler Messe zur Erbhoffeier und der Abschied von der Organistin Josefine Schildhammer
  • Chronik 1987 – vierzig Jahre Sängerrunde: das Grenzlandsängerfest im Juli und zwölf Ehrungen des Sängerbundes
  • Chronik 1988 – der Tod des Obmannes Karl Mayr, die Wahl Josef Zarbls und zwanzig Jahre Volksmusikfreundschaft mit der Oberpfalz
  • Chronik 1989 – das Totenbrett für Karl Mayr in Stamsried, zehn Jahre Gemeindepartnerschaft und ein künftiger Chorleiter

Danach bricht die Überlieferung ab: der nächste Chronikband, der dem Verein vorliegt, ist der des Jahres 1998 – siehe Chronik 1990 bis 1999.

Zu- und Abgänge

neu dazugekommen sind ...

1983:

  • Ludwig Lehner

1985:

  • Johann Wimmeder jun.

1988:

  • Josef Demmelbauer-Ebner
  • Karl Ebner jun., Wiener Sängerknabe
  • Franz Lenzbauer

 

Der Chronikband 1983 nennt Ludwig Lehner im Dezember unter den Sangesbrüdern und bestätigt damit die Angabe der Vereinsaufzeichnung; einen Eintrittstag verzeichnet er nicht. Die Bände 1980 bis 1987 führen sonst keine Aufnahme eines aktiven Sängers; 1988 schreibt der Chronist: „Glücklicherweise kamen auch wieder junge Sänger dazu.“ Die Mannschaft zählen die Bände so: 1981 28 Sänger – sieben erste und sieben zweite Tenöre, acht erste und sechs zweite Bässe –, 1982 26, 1983 wieder 28, 1987 24 und 1988 wieder 28, den Chorleiter eingerechnet; mit der Pianistin Johanna Franz und der Heimbetreuerin Theresia Schneebauer waren es „30 aktive Mitglieder“. Wer in diesen Jahren ausgeschieden ist, hält kein Band fest.

 

gestorben sind ...

1980: Josef Vösenhuber, Konsistorialrat, Dechant und Pfarrer – Gründungsmitglied des Vereines. Siehe Chronik 1980.

1984: Johann Gaderbauer, Sangesbruder, im dreißigsten Lebensjahr – siehe Chronik 1984. Er hatte am Freitag, dem 18. Mai, wie immer die Probe besucht und starb am Sonntag darauf. Die Sängerrunde trug ihn zu Grabe und sang einen Monat später eine Messe zu seinem Gedenken.

1985: Alois Brüwasser, ehemaliger Tenorsänger und Solist, im fünfzigsten Lebensjahr – siehe Chronik 1985.

1986: Josefine Schildhammer, vierzig Jahre Organistin in St. Marienkirchen und über Jahrzehnte die Pianistin, mit der die Sängerrunde ihre Chöre einstudierte – siehe Chronik 1986.

1988: Alois Wimmeder, Furtner in Hackenbuch, früher aktiver Sänger, im sechzigsten Lebensjahr, und Friedrich Radlwimmer, früher aktives Mitglied, im zweiundachtzigsten Lebensjahr – siehe Chronik 1988.

1988: Karl Mayr, Obmann seit 1954, im einundsiebzigsten Lebensjahr – siehe Chronik 1988. Er starb am Kirtagsonntag, dem 21. August, im Krankenhaus Schärding. Vierunddreißig Jahre hatte er den Verein geführt; „er fehlt uns sehr“, schreibt der Chronist.

Johann Gaderbauer ist der erste verstorbene aktive Sänger, den ein Chronikband seit dem Kassier Rudolf Schwarz am Jahresende 1971 verzeichnet – siehe Chronik 1970 bis 1979. Josef Vösenhuber steht hier als Gründungsmitglied, Josefine Schildhammer als die Pianistin des Chores; beide gehörten dem Verein nicht als Sänger an. Alois Brüwasser, Alois Wimmeder und Friedrich Radlwimmer hatten früher im Chor gesungen; der Band nennt sie bei ihrem Tod „ehemalig“ oder „früher aktiv“. Die übrigen Begräbnisse der Jahre 1980 bis 1989, bei denen die Sängerrunde sang, galten unterstützenden Mitgliedern und Freunden des Vereines; sie stehen auf den Jahresseiten.