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Bei der Gründung 1948 mangelte es dem Verein „an einem geeigneten Instrument, wie auch an Notenmaterial“ – so steht es im Gründungsprotokoll. Der Reinertrag der ersten Sylvesterveranstaltung war ausdrücklich für ein Instrument bestimmt. Wie es dann wirklich kam, berichtete der Obmann bei der Generalversammlung am 2. Feber 1949.
Die Sammlung
„Als der Verein auf Anregung des Obmannes eine Sammlung zwecks Ankauf eines Klaviers durchführte, wurden die Sänger seitens der Bevölkerung gut empfangen und verhältnismäßig reich mit Spenden bedacht.“
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Sammelergebnis |
3.124,70 Schilling |
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Kaufpreis des Klaviers |
4.300,– Schilling |
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Fehlbetrag |
1.175,30 Schilling |
Der Fehlbetrag
Das Klavier war schon vor der Sammlung erstanden worden, und der Verein stand mit einer leeren Kassa da. „Da sprang Sangeskamerad Johann Wallner ein und half aus der Verlegenheit, indem er den Kaufpreis großzügig und uneigennützig vorstreckte.“
Es war nicht das erste Mal, dass Wallner einsprang. Bei der Gründung hatte der Verein kein einziges Notenblatt; Wallner stellte aus seinem privaten Eigentum alles verfügbare Notenmaterial zur Verfügung – „welches auch derzeit noch im Gebrauch ist“, hält die Chronik 1949 fest. Er war damals Kassier und, nach dem Urteil des Berichts, „eines der rührigsten Mitglieder des Vereines“.