Chronik Untermenü -->

Chronik 1949 - Die Silvesterfeiern

Die Sylvesterveranstaltung war in den Gründungsjahren nicht ein Programmpunkt unter vielen, sondern die Einnahmequelle des Vereins. Schon das Gründungsprotokoll von 1948 nennt sie in Punkt 4, und der Reinertrag war zweckgebunden: für ein Instrument und für Notenmaterial.

 

Silvester 1948 – zweimal daheim, einmal in Rainbach

„Die Sylvesterveranstaltung, die zwei Mal aufgeführt wurde, kann in jeder Beziehung als vollgelungen bewertet werden. Das Programm war reichhaltig, gut gewählt und durchgearbeitet, und hat dank dem guten Besuch der Vereinskasse auf die Beine geholfen.“

Durch Vermittlung des Musikprofessors Bübendorfer aus Rainbach – der dem Verein „nebstbei bemerkt manche gute gesangliche Winke gab“ – wurde das Programm auch dort aufgeführt. „Der gute Besuch und lebhafte Applaus stärkte den Verein materiell und moralisch. Nach dem Programm stifteten die begeisterten Rainbacher eine schöne Anzahl Flaschen guten Weines und wir verbrachten gemeinsam mit ihnen einige schöne Stunden in angeregter und heiterer Stimmung. Dieser Abend blieb allen Sängern und Darstellern in schöner Erinnerung.“

Von diesem Abend stammt das älteste erhaltene Foto der Sängerrunde.

Silvester 1949 – die Bühne und die zwei Feuerwehren

Ein Jahr später wäre die Feier beinahe ausgefallen. Die beiden Feuerwehren von St. Marienkirchen und Hub hatten ihre Bälle auf den Stephanitag und den 6. Jänner gelegt – und die Bühne hätte jedes Mal abgerissen werden müssen.

„Nach langem Hin und Her kam es doch zu einer Silvesterfeier, die heuer ganz gemütlich war, da die Silvesterfeier in Eggerding viele Neugierige dorthin lockte. Allerdings sind sie dort nicht auf ihre Rechnung gekommen.“

Das Programm wurde dreimal wiederholt – in Rainbach, Teufenbach und St. Marienkirchen. „Das materielle Ergebnis war trotz der vielen Abgaben günstig. Die Sängerrunde konnte aus dem Reingewinn einen Plattenspieler mit einigen Platten ankaufen.“