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„Am 25. Jänner 1982 starb der größte Freund und Förderer der Sängerrunde, der Obmann des Vereines der Oberösterreicher in Wien, Herr Konsulent der o.ö. Landesregierung, Ferdinand Hasibeder im 62. Lebensjahr.“
So steht es im Band. Ferdinand Hasibeder war nie Mitglied der Sängerrunde. Er ist trotzdem die Person außerhalb des Vereines, die die Chronikbände am häufigsten nennen – über vierzehn Jahre und drei Bände hinweg.
Vierzehn Jahre in drei Bänden
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Wann |
Was die Bände verzeichnen |
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19. Oktober 1968 |
Als geschäftsführender Obmann des Vereines der Oberösterreicher lädt er die Sängerrunde zum Heimatabend nach Wien ein. Der Band hält fest, daß er „ein gebürtiger St. Marienkirchner“ ist. |
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20. Jänner 1979 |
Beim Ball der Oberösterreicher in Wien: „Festlicher Einzug und viel Gesang im Weinstüberl.“ |
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24. November 1979 |
Er verleiht beim Mittagessen im Prater die Abzeichen. Am Abend sitzt seine Familie beim Heurigen mit. |
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25. Jänner 1982 |
Er stirbt im 62. Lebensjahr. |
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4. Februar 1982 |
Ein Bus mit St. Marienkirchnern fährt zum Begräbnis auf den Baumgartner Friedhof. |
Der Weihnachtsbaum für Wien
Der Band rechnet ihm die Wienfahrt des Jahres 1979 ausdrücklich an. Er sei es gewesen, „der die Verbindung Wien – St. Marienkirchen im Jahre 1979 totalisiert, indem er es fertig bringt, daß die Gemeinde St. Marienkirchen einen von der Gemeinde Esternberg erworbenen Weihnachtsbaum der Stadt Wien spendet“.
„Natürlich bedeutet das für unsere Sänger neue Aufgaben und Freuden in der Stadt Wien.“ Im November 1979 sang die Sängerrunde am Rathausplatz.
Das Begräbnis in Wien
„Das Begräbnis fand am 4. Februar 1982 um 10.30 Uhr auf dem Baumgartner Friedhof statt. Ein Bus mit St. Marienkirchnern fuhr nach Wien und begleitete Herrn Hasibeder …“
Es ist die vierte Wienfahrt, die die Bände verzeichnen – und die einzige, die kein Auftritt war.
Am 5. März gedachte die Sängerrunde seiner noch einmal daheim: „Wir gedachten unseres großen St. Marienkirchner-Wiener Freundes am 5.3.1982 in einer Abendmesse für Hr. Kons. F. Hasibeder.“
Fünf Wochen später
Am 1. März 1982 starb Ökonomierat Josef Wagner, „den ehemaligen Vorgesetzten des Herrn Hasibeder“, Bürgermeister von St. Marienkirchen und Obmann des OMOLK. Der Chronist setzt beide Nachrufe unmittelbar nebeneinander in den Band, vor die Einträge des Faschings.

